Kurzreferenz Bierlagerung

Biere müssen wie alle edlen Getränke sorgfältig eingekauft und gelagert werden

Lagerung im Bierkeller Die Lagerfähigkeit reicht bei heimischen Sorten von 0,5-1,5 Jahre bis hin zu belgischen Spezialbieren, deren deklarierte Haltbarkeit bis zu 20 Jahre beträgt.

Unabhängig von dieser praktisch weltweit verpflichtenden Deklaration weiß der Genießer, dass Bier bei ordentlicher Lagerung nicht verdirbt - wie jedes Getränk aber seinen Geschmack verändert. Dies bringt im wohlkalkulierten Fall spannende Geschmacksnoten hervor.

Lagerung im BierkellerBiere müssen temperaturselektiv gelagert und getrunken werden.

Wie beim Wein benötigen leichte und spritzige Sorten (österr. Märzen, Weißbier, Ales) die kühlste Umgebung (7 Grad), während starke, schwere Biere (Dubbel, Bock, Trappiste) bei 14 Grad am besten serviert werden.

Lagert man die Biere bei diesen Temperaturen, sind sie etwas anfälliger gegenüber physiologischen Veränderungen. Ist eine bewusst lange Lagerung geplant, sollte jede Sorte bei kleiner 6 Grad gelagert werden.

Lagerung im Bierkühlschrank

Technische Möglichkeiten

Das Optimum der Bierlagerung ist natürlich ein dunkler, fensterloser Kellerraum, welcher entweder auf natürlichem Wege oder durch Kühlung eine Temperatur von 6-10 Grad, gleichmäßig das ganze Jahr über aufweist.

Für den Privathaushalt eignen sich hervorragend die mittlerweile auch im Haushaltsgerätehandel erhältlichen Weinkühlschränke (hier ist bei der Namensgebung noch Bewußtseinsbildung zu betreiben).

Diese weisen gegenüber dem Keller sogar positive Merkmale auf:

  • temperaturselektive Lagerung von unten 6° aufsteigend bis oben 18° halten das jeweilige Bier immer auf richtiger Trinktemperatur bereit
  • eine Sichtscheibe gibt einen wundervollen Blick auf die Sammlung, die Besitzer gleich wie Gäste in den Bann zieht
  • die maximalen Investitionskosten betragen zwischen 700 und 1000 EUR

Etwas Bastlergeschick ist allerdings zu empfehlen, um einem unerwünschten Effekt zu begegnen: die Sichtscheibe läßt permanent Licht in den Innenraum dringen. Der Bau einer Jalousie oder Rollo mit Möbelmarktprodukten und Standardkleinteilen schafft Abhilfe.