Gären

Der letzte Schritt erfolgt ausserhalb des Sudhauses im Gärtank. Die Gärung ist ein bakteriologischer Vorgang: Bakterien "verdauen" den Zucker und scheiden dabei Alkohol aus. Im Prinzip würde es genügen, die gekühlte Würze also einfach stehen zu lassen und von den Bakterien der Umgebungsluft verarbeiten zu lassen. In der Praxis führt diese Spontangärung aber nur in ganz wenigen Fällen (Lambicbier) zu geschmacklich akzeptablen Ergebnissen. Im Normalfall wird also eine bestimmte Bakteriensorte (Hefe) der Stammwürze beigegeben damit die Gärung genau so verläuft, wie sich dies der Braumeister vorgestellt hat. Es gibt eine große Vielfalt an Bierhefen, welche aber alle in 2 Gruppen eingeteilt werden: obergärig und untergärig. Bei Fruchtbieren erfolgt die Beigabe von Früchten meist ebenfalls an dieser Stelle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Stammwürze (°Plato)

 

Alkoholgehalt